Hahn'sche Gemeinschaft

Die Michael Hahn'sche Gemeinschaft ("Hahn'sche Brüder", "Michelianer") ist eine Versammlungsbewegung protestantischer Christen, die aus dem schwäbischen Pietismus heraus entstanden ist.

Die Gemeinschaft geht zurück auf den Bauernsohn Johann Michael Hahn. Im Alter von 20 Jahren erlebte er seine erste Zentralschau (Vision). Weitere folgten, von denen er in Versammlungen sprach. In die so genannten Erbauungsstunden, in denen Hahn die Bibel auslegte, strömten viele Menschen. Erst nach dem Tode Michael Hahn's gaben sie sich den Namen Michael Hahn'sche Gemeinschaft. Anfang des 19. Jahrhunderts wollten sich einige dieser Gemeinschaften sogar von der Evangelischen Landeskirche in Württemberg trennen und ins Heilige Land auswandern, um das nahe Gottesreich zu erwarten. Hahn verhinderte jedoch sowohl eine Massenauswanderung, als auch eine Trennung der Gemeinschaft von der Landeskirche.

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