Lebens- und liebenswertes Birkach...

Unsere Evangelische Kirchengemeinde gehört dazu.

Mitten im Dorf die Franziskakirche und mitten in der Gemeinde jeden Sonntag um 10 Uhr Gottesdienst.

Da wird Gemeindeleben erlebbar. Auch und gerade, wenn wir anschließend beieinander bleiben zu Begegnung und Gespräch mit Kaffee oder Saft. Wer das erlebt, wird bald dazu gehören: eine fröhliche Gemeinschaft, man lernt sich kennen, ist füreinander da.

Um die Mitte von Dorf und Kirche herum gibt es viele weitere Möglichkeiten der Begegnung: Männer einmal monatlich im Pfarrer-Kohler-Saal, Frauen beim Frauenfrühstück in einer Wohnung oder beim Frauenliteraturkreis im Foyer des Hauses Birkach, Kinder im Kindergottesdienst, Jugendliche beim Evangelischen Jugendwerk und Ältere im Seniorencafé.

Alle Angebote und Informationen vermittelt unser ansprechend gestalteter Gemeindebrief.

Es gibt mancherlei Möglichkeiten sich zu engagieren: in Chören, beim Besuchsdienst, in der Jugendarbeit, bei Festen. Informationen dazu gibt es im Gemeindebüro oder beim Ständerling nach dem Gottesdienst.

Vielfalt, nicht Vielerlei. Offenheit und Gemeinschaft. Weite (auch ökumenisch) mit Zentrum. Im Dorf nicht nur wohnen, sondern Menschen kennen lernen, Mitmenschlichkeit üben und erfahren – das ist die Evangelische Kirchengemeinde Birkach: Heimat!

Das Besondere? – Man kann es nicht be-schreiben, nur er-fahren.

Die Evangelische Kirchengemeinde Birkach gehört zum Kirchenkreis Stuttgart. Mehr über den Kirchenkreis erfahren Sie über diesen kleinen Flyer.

Die Franziskakirche

Die evangelische Dorfkirche in Stuttgart-Birkach, heute Franziska-Kirche genannt, wurde am 04. November 1780 eingeweiht. Ihr Stifter war Herzog Carl Eugen von Württemberg, der für die damals noch zu Plieningen gehörende Gemeinde eine Kirche aus der herzoglichen "Privatschatulle" (ein schönes und frühes Zeichen von Ökumene des katholischen Herzogs!) erbauen ließ und selbst den Pfarrer bestellte. Baumeister war Reinhard Ferdinand Heinrich Fischer. Nach der Grundsteinlegung 1779 errichtete er in eineinhalb Jahren den Kirchenbau im frühklassizistischen Stil.

1985 erhielt die Birkacher Kirche durch Beschluß des Kirchengemeindrats den Namen "Franziska-Kirche" nach der Reichsgräfin Franziska von Hohenheim (1748-1811). Franziska war die Geliebte und spätere Gemahlin Herzog Carl Eugens von Württemberg. Sie war evangelisch, der Herzog katholisch. Bis zum Tode Carl Eugens besuchte Franziska die Birkacher Kirche regelmäßig (in der Franziska-Loge) und erhielt dort als rechtmäßige Herzogin erstmals das heilige Abendmahl. Für die ärmsten Familien Birkachs kaufte sie die sogenannten "Stiftsländer", die diese kostenlos nutzen durften. Als "Wohltäterin Württembergs" ist sie in die Geschichte gegangen.

Mehr zum Thema

Die Franziskakirche und der Pfarrer-Kohler-Saal